Für Ihr Unternehmen ist die Qualität von Produkten und Managementsystemen ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. In einer globalen Welt sind heute nationale wie internationale Standards die Regel. Zertifizierungen werden als objektive Expertisen über die Qualitätsfähigkeit von Unternehmen verlangt.

Darum sind wir für Sie nach DVS ZERT nach Richtlinie DVS 3603 als Bildungseinrichtung für die Durchführung der Weiterbildungen zur Fachkraft in Additiven Fertigungsverfahren im Bereich Metall (DVS-Richtlinie 3601-1) und im Bereich Kunststoff (DVS-Richtlinie 3602-1) zugelassen.

Diese Weiterbildung richtet sich besonders an:

  • Meister des Handwerks oder der Industrie
  • Techniker
  • Facharbeiter
  • Laserstrahlfachkraft nach Richtlinie DVS 1187
  • Personen mit abgeschlossener Hochschulaus¬bildung in einem Ingenieurs- oder Naturwissenschaftlichen Studienfach

Der Fachlehrgang ist thematisch gegliedert und schließt mit einer Prüfung ab. Die Ausbildung inklusive Prüfung erfolgt in 40 Unterrichtseinheiten (UE). Eine Unterrichtseinheit dauert 50 Minuten.

Gliederung des Fachlehrganges

Theoretische Ausbildung UE 17
Praktische Ausbildung und Übungen UE 20
Prüfung UE 3
Summe UE 40

Prüfung

Zur Durchführung der beiden Lehrgänge und zur Abnahme der Prüfungen ist eine nach DVS-PersZert beauftragte Person in unserem Hause anerkannt. Frau Dr.-Ing. Julia Kessler ist zugelassene DVSPersZert Prüferin.

Zulassung zur Prüfung

Zur Prüfung werden Lehrgangsteilnehmer zugelassen, die

  1. die die oben genannten Zulassungsbedingungen erfüllen und
  2. an mindestens 90 % der Schulungsveranstaltungen gemäß Lehrplan teilgenommen haben.

Ausnahmen liegen im Ermessen des PZA-Vorsitzenden.

Durchführung der Prüfung

Die Schulung schließt mit einer Prüfung in Anlehnung an Richtlinie DVS 1174 ab. Für die Prüfung wird eine Dauer von 3 Unterrichtseinheiten vorgesehen. Die Prüfung gliedert sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.

Die schriftliche Prüfung umfasst 1 Unterrichtseinheit und behandelt die jeweils beschriebenen Ausbildungsinhalte für die Bereiche Metall und Kunststoff. Es werden 40 MPC-Fragen mit mehreren möglichen richtigen Antworten gestellt.

Die Prüfungsfragen zum praktischen Ausbildungsteil beziehen sich im Wesentlichen auf den Fertigungsprozess. In der mündlichen Prüfung sind Kenntnisse aus allen Bereichen der Schulung (theoretische und praktische Ausbildung) nachzuweisen. Die Projektarbeit im praktischen Ausbildungsteil wird bei der Bewertung der mündlichen Prüfung herangezogen.

Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt je Teilnehmer 20 Minuten. Um die Prüfung zu bestehen, müssen mindestens 60 % der maximalen Punktzahl erreicht werden. Die schriftliche und die mündliche Prüfung haben grundsätzlich das gleiche Gewicht. Für die Gesamtbewertung werden die Ergebnisse der schriftlichen und der mündlichen Prüfung arithmetisch gemittelt.

Daten zum Lehrgang

Termine Metall 15. – 19. Okt. 2018, 18. – 22. März 2019 und Kunststoff 17. – 21. Dez. 2018, 25. – 29. März 2019
Dauer 5 Tage
Veranstaltungsort Aachen, Campus-Boulevard 79, 52074 Aachen
Abschluss Prüfung und Zertifikat
Sprache Deutsch
Zielgruppe Meister des Handwerks oder der Industrie, Techniker, Facharbeiter, Laserstrahlfachkraft nach Richtlinie DVS 1187, Personen mit abgeschlossener Hochschulausbildung in einem Ingenieurs- oder Naturwissenschaftlichen Studienfach

Branchenunabhängig

Seminargebühren 2.400,00€ + 265,00 € Prüfungsgebühr (zzgl. MWST)

Theoretische Ausbildung

  • Grundlagen, Einführung und Systematik der additiven Fertigungsverfahren (DIN 8580, VDI-Richtlinie VDI 3405)
  • Fachbegriffe und Verfahrensprinzipien
  • Anwendungsbereiche und Märkte für additive Fertigungsverfahren
  • Additive Fertigungsverfahren auf Metallbasis
  • Aufbau der Anlage für das Lasergenerieren (Metall), Lasersicherheit und Arbeitsschutz
  • Datenaufbereitung
  • Grundlagen der Anlagenbedienung
  • Verfahrensparameter
  • Bauprozessüberwachung und Fehlerbehebung
  • Qualitätssicherung bei Metallbauteilen

Praktische Ausbildung

  • Aufbau der Anlage für das Lasergenerieren (Metall)
  • Einweisung in die Fertigungsanlage
  • Werkstoff und Prozessperipherie
  • Aufbereitung der Daten für einen Bauprozess
  • Vorbereitung der Fertigungsanlage
  • Rüsten und Job einrichten
  • Nachbereitung und Reinigung der Fertigungsanlage
  • Endbearbeitung und Qualitätsprüfung
  • Projektarbeit